Francesca von Queraufstieg ist zu Gast im Podcast „Reality Check Studium“ und teilt dort wertvolle Tipps, um das Tabuthema Studienabbruch zu entstigmatisieren.
Simone und Christine sprechen mit Francesca über folgenden Themen:
❓ Gründe hinter Studienzweifel und warum es absolut nicht schlimm ist diese zu haben
🔍 Wie du dich selbst unterstützen kannst in deinem Entscheidungsprozess, um Klarheit zu gewinnen
🤝 Wo du Unterstützung finden kannst wenn du mit dem Gedanken spielst deinen Studiengang zu wechseln oder auch das Studium abzubrechen
💪 Werde aktiv, indem du diese Folge teilst, um das Tabuthema Studienzweifel zu brechen und Unterstützung anzubieten. Deine Empfehlung könnte jemandem in deinem Umfeld helfen.
Joshua erzählt auf der Fuckup:Studienabbruch @Sachsen-Anhalt, dass sein Biologiestudium an der MLU in Halle ihn schnell desillusionierte: ihm fehlte die Begleitung durch den Modul-Dschungel, das selbstständige Arbeiten fiel ihm schwer und er merkte schnell, dass es danach kaum reale Jobchancen für ihn gibt. Er fokussierte sich mehr auf seine Nebenjobs in der Gastronomie und gründete ehrenamtlich einen gemeinnützigen Verein für Jugendliche. Als ihm bewusst wird, dass er kaum noch Motivation hat in die Uni zu gehen, holt er sich Hilfe bei der allgemeinen Studienberatung und der Agentur für Arbeit. Durch die Beratungsgespräche wurde ihm klar, dass er sein Hobby zum Beruf machen möchte: Er bricht sein Studium ab und fängt eine Ausbildung zum Veranstaltungskaufmann im Radisson Blu in Merseburg an. Heute ist Joshua Personalleiter im Club Flower 2.0. Ohne sein Ehrenamt und die unterstützende Beratung wäre er nicht da, wo er heute beruflich steht.
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Für Jonas war klar: nach seinem Freiwilligen Sozialen Jahr im Kindergarten will er beruflich im sozialen Bereich durchstarten und Lehrer werden. Im Lehramtsstudium fiel ihm die Selbstorganisation zunehmend schwer. Dann kam Corona und er fasste einen Entschluss: er will nicht mehr länger am Schreibtisch sitzen, sondern sich praktisch ausprobieren. Während der Orientierungszeit nach dem Studium fing er nebenberuflich an, bei einem verwandten Schornsteinfeger auszuhelfen. Die Tätigkeiten gefielen ihm so gut, dass er direkt in die Ausbildung eingestiegen ist. Auf der Fuckup:Studienabbruch @Sachsen-Anhalt erzählt er, warum er sich heute nichts anderes mehr vorstellen kann.
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Sören brauchte lange um zu merken, dass er zwar eingeschriebener Student ist, aber eigentlich nicht mehr studiert. Er schob Deadlines für Hausarbeiten immer wieder auf und besucht nur wenige Seminare. Er war unzufrieden und ratlos, wie es weiter gehen soll. Bis sein Mitbewohner ihm empfiehlt, seine Situation zusammen mit dem Career Service der Uni Halle auf den Grund zu gehen. Gesagt getan: Sören findet direkt im ersten Gespräch heraus, dass er eine Ausbildung zum Brauer machen möchte. Wie ihm die Beratung dabei geholfen hat und wie er den Sprung zum Qualitätsmanagementbeauftragten in der Sterilgutaufbereitung im Universitätsklinikum Halle geschafft hat, erzählt er auf der Fuckup:Studienabbruch @Sachsen-Anhalt.
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Tobias hatte schon während seiner Schulzeit ein ganz klares Ziel vor Augen: er möchte als Wissenschaftler in der Chemieforschung arbeiten. Im Chemiestudium an der Humboldt-Universität zu Berlin merkte er, dass es ihm schwerfällt, sich selbstständig das erforderliche Wissen anzueignen. Nach acht Semestern versuchte er es mit einem Tapetenwechsel und wechselte an die Technische Universität Berlin, bis ihm in einer missglückten Prüfung klar wurde: das Berufsziel ist klar, aber der Weg dahin nicht der richtige. Er bewirbt sich für eine schulische Ausbildung als chemisch-technischer Assistent am OSZ Lise-Meitner. Auf der Fuckup:Studienabbruch @Berlin erzählt er, wie er ohne abgeschlossenes Studium sein Berufsziel erreicht hat.
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